18.03.2026

Wettbewerb im Bauwesen retten

Der deutschen Bauindustrie geht es schlecht. 

Durch die krasse Überregulierung wird kaum noch privatwirtschaftlich gebaut. Einzig die staatlichen Aufträge erleben keinen Rückgang. 

Jedoch sind die Hürden, an diese Aufträge zu kommen, sehr hoch. Sinnvollerweise ist es üblich, nur geeignete Baufirmen und Ingenieurbüros mit entsprechenden Erfahrungen im Unternehmen für die Vergabe dieser lukrativen Aufträge in Betracht zu ziehen. Diese Hürde nennt man „Präqualifikation“ (PQ). 

In den letzten Jahren wurden diese Anforderungen allerdings so drastisch nach oben geschraubt, dass sie nur noch von größeren Unternehmen erfüllt werden können. Kleine Ingenieurbüros, Freiberufler und Start-Ups können sie unmöglich erreichen. Es kam zu einem großen Kahlschlag in diesem Milieu, da mit einem Mal die Auftragsgrundlage entzogen wurde. 

Wenn nur noch die großen Player übrigbleiben, ist das der Tod für Wettbewerb und Innovationsfähigkeit. 

Daher fordern wir, die Verschärfungen in der Präqualifikation zurückzunehmen, wie es auch in der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ gefordert wurde.

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